Bier-Herstellung

Nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516 dürfen zur Bierherstellung nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden. Durch verschiedene Malzsorten und Herstellungsprozesse können eine unendliche Vielzahl von verschiedenen Biersorten hergestellt werden. Nachfolgend finden Sie eine kleine Einführung in die Herstellung des Bieres:

 

1. Schroten
Das Malz wird mittels einer Schrotmühle zerkleinert. So kommt das Wasser beim Maischen mit dem Inneren des Kornes in Verbindung.

 

2. Maischen
Das Malzschrot wird mit 58°C heissem Wasser in dem Maischbottich vermischt. Danach wird die Temperatur langsam auf 78°C erhöht. Während dieser Aufwärmzeit werden einige Rasten bei bestimmten Temperaturen gehalten, so dass Enzyme die Malzstärke in verschieden lange Zuckerketten teilen. Weiter wird Eiweiss aus dem Malz abgebaut.

 

3. Läutern
Nach dem Maischen muss der Kornrest wieder aus der Flüssigkeit getrennt werden. Ziel ist es eine klare Würze zu erhalten. Dies geschieht auf natürliche Art und Weise. Der Kornrest (genannt: Treber) setzt sich im Läuterbottich auf einem Siebboden ab und die Würze läuft langsam durch diesen Treberkuchen und wird dadurch klar. Der Treber wird aber nicht weggeworfen, sondern als Viehfutter oder zur Herstellung von Treberbrot verwendet.

 

4. Hopfenkochen
Durch das Kochen der Würze wird die Würze sterilisiert und die Farbe sowie Stärke des Bieres eingestellt. Beim Kochen wird der Hopfen zugegeben, der für die typische Hopfenbittere im fertigen Bier zuständig ist.

 

5. Kühlen
Nach dem Kochen wird die heisse Würze mittels eines Plattenwärmetauschers schnell auf die Anstelltemperatur von 12°C bei untergärigen Biersorten wie Helles, Dunkles oder von 18°C bei unserem obergärigen Weissbier herunter gekühlt.

 

6. Gärung und Lagerung
Mit dem Erreichen der entsprechenden Anstelltemperatur wird das Jungbier mit Hefe in einem Gär- und Lagertank vermischt. Die Hefe vergärt in den nächsten Tagen, den beim Maischen erzeugten Zucker in CO2 und Alkohol. Nach der Gärung wird das Bier auf 0,5°C herunter gekühlt und zwischen vier und acht Wochen kalt gelagert. Nach dieser Lagerzeit wird das frische Bier direkt aus dem Tank an den Hahn gepumpt und dann Zapffrisch serviert.

 

Hopfen und Malz Gott erhalts!


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